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Zu den
Haertebildnern des Wassers zaehlen im Wesentlichen primaer
Magnesium- und Calziumionen.
Das
Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)in der Neufassung
vom 29.
April 2007 deklariert lediglich noch drei Haertebereiche:
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Haertebereich Millimol Calciumcarbonat je Liter
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weich
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=
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< 1,5
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mittel
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=
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1,5 bis 2,5
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hart
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=
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> 2,5
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Anmerkung:
Der
Haertebereich weich entspricht damit etwa 8,4 Grad d.H, mittel 8,4 bis
14 Grad d.H.
und
hart mehr
als 14 Grad d.H.
Hartes Wasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH)
Die Wasserhärte variiert je nach Wohnort in der DACH-Region durch die geologischen
Gegebenheiten enorm. Regionen mit hohem Kalksteinvorkommen im Boden weisen meist sehr
hartes Wasser auf (oft über 15 °dH).
Kalkgebiete in Deutschland:
Besonders hartes Trinkwasser findet sich in großen Teilen Süddeutschlands (z.B.
Baden-Württemberg und Nordbayern) sowie in Thüringen,
Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. In Städten wie Karlsruhe werden oft
Härten von über 18 °dH gemessen. Die Lösung für Haushalte in diesen Gebieten ist oftmals
der Einsatz eines physikalischen Kalkwandlers.
Wasserhärte in Österreich:
In Österreich schwanken die Werte selbst innerhalb einzelner Städte. Während einige
Bezirke in Wien eher weiches Wasser haben, weisen Donaustadt,
Leopoldstadt oder Floridsdorf teils bis zu 16 °dH auf. Auch in Großräumen wie
Graz (ca. 15-16 °dH), Linz (bis knapp 20 °dH) oder
Klagenfurt (17-20 °dH) kämpfen Hausbesitzer häufig mit starken
Kalkablagerungen in den Rohren.
Die Situation in der Schweiz:
Schweizer Haushalte messen die Härte meist in französischen Härtegraden (°fH), wobei
Werte ab 25 °fH als "hart" gelten. Vor allem das Schweizer Mittelland
sowie die Gebiete rund um den Jura-Bogen sind für sehr kalkhaltiges Wasser bekannt
(teilweise über 40 °fH).
Nota
Bene:
Zuvor war
das Wasser in vier Haertebereiche eingeteilt:
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Haertebereich
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d.H.
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weich
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< 7 Grad d.H.
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mittel
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7 bis 14 Grad d.H
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hart
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14 bis 21 Grad d.H
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sehr hart
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> 21 Grad d.H.
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